Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder Legasthenie

Unsere Förderlehrerin arbeitet in der Legasthenie- und in der Lese-Rechtschreibförderung nach dem wissenschaftlich fundierten und mehrfach evaluierten Behandlungs- und Förderkonzept von Reuter-Liehr, das sich am Entwicklungsprozess des Schriftspracherwerbs orientiert und ein konsequent strategiegeleitetes Lernen ermöglicht.  

Folgende Grundprinzipien zeichnen das Konzept aus:

  • Erfolge von Anfang an
    Um die Lust am Lernen und Üben nicht durch Misserfolge zu gefährden, gilt es, dem Kind von Beginn an Erfolgserlebnisse beim Lesen und Schreiben zu verschaffen und Misserfolge weitgehend zu vermeiden. So unterstützen Sie das Kind dabei, wieder Spaß am Lernen zu gewinnen. 

 

  • Vom Häufigen zum Seltenen und vom Leichten zum Schweren
    Um das Erlernen steuernder Lese-Rechtschreibstrategien ohne Stolpersteine zu ermöglichen, wird ausschließlich dem Lernstand entsprechendes, lautanalytisch exakt ausgewähltes Wort- und Textmaterial eingesetzt; so können keine Ungereimtheiten den Lernweg stören.

 

Während des Vorgehens in der LRS-Förderung ist die Silbensegmentierung methodische Grundlage des Konzeptes. Zum Erfassen der Silbengliederung wird das Rhythmische Syllabieren bei gleichzeitigem lautem Sprechen unter Einsatz des ganzen Körpers von Beginn an durchgängig in alle Trainingsphasen integriert.

 

Das Konzept wird seit 1987 erfolgreich in der Arbeit mit lese-rechtschreibschwachen, legasthenen und analphabetischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt. 

 

Ausführliche Übersicht zum LRS-Behandlungskonzept